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Komet Unternehmensgeschichte


1924: Gründung der Komet Teigwarenfabrik


Im Jahr 1924 gründet der Bäckermeister Albert Umlauf gemeinsam mit seinem Schwiegersohn, dem Bankkaufmann Georg Pöhle, die Firma Komet Teigwarenfabrik in Großpostwitz/Sachsen. Damals stellt er auf einer kleinen Teigwarenpresse in einem Hinterhofgebäude in Großpostwitz Makkaroni und verschiedene weitere Sorten Nudeln her.

1933-1944: Expandierende Nudelproduktion


Bald reicht der Platz für die expandierende Nudelproduktion nicht mehr aus, und so wird 1933 im Ort ein dreistöckiges Wohn- und Betriebsgebäude gebaut. 1938 übergibt Albert Umlauf die Firma an seinen Schwiegersohn Georg Pöhle. 1944 liegt die Jahresproduktion bei 800 Tonnen Teigwaren.

1958-1964: Entwicklung des Speiseeispulvers


Nach dem Tod Georg Pöhles im Jahre 1958 übernimmt sein Sohn Gerolf Pöhle die Firma und erhält gegen Annahme staatlicher Beteiligung der DDR die Gewerbegenehmigung. In der Zeit um 1959/60 entwickelt Gerolf Pöhle gemeinsam mit Ehefrau Regina Pöhle ein Speiseeispulver zur Herstellung von Speiseeis im Haushalt - ein Novum auf dem DDR-Markt.
Ein Brand vernichtet am 20. Dezember 1963 große Teile des Firmengebäudes. Wiederaufbau und Gebäudeerweiterung werden im Jahr 1964 vorgenommen.

1972: Erweiterung der Eispulverproduktion und Verstaatlichung


Die Produktionserweiterung auf Speiseeispulver für die gewerbliche Verarbeitung etabliert sich zum zweiten Standbein der Firma Komet, zumal der Absatz von Teigwaren aufgrund staatlicher Importerhöhung von Reis und Hülsenfrüchten drastisch zurückgeht. 1972 erfolgt die Zwangsverstaatlichung und Umwandlung des Betriebes in den Volkseignenen Betrieb (VEB) Komet Eierteigwaren- und Speiseeispulverfabrik.

1980-1990: Produktion von Gelatine-Tortenguss


Zu Gunsten der ständig steigenden Speiseeispulver-Produktion erfolgt die Einstellung der platzaufwändigen Teigwarenproduktion. Gleichzeitig übernimmt der Betrieb von einem anderen Unternehmen die platzsparende Gelatine-Tortenguss-Produktion.

Nach der Wende wird Komet als erster Betrieb seiner Branche in der DDR am 1. April 1990 reprivatisiert und Gerolf Pöhle gründet eine Einzelfirma. Im Jahr 1991 erfolgt die Umwandlung in eine GmbH mit den Gesellschaftern Regina und Gunter Pöhle, Schwiegersohn Gerd-Rainer Förster sowie Gerolf Pöhle, welcher zum Geschäftsführer bestellt wird.

1990: Guter Start mit Fertigbackmischungen


Nach kurzzeitigen Produktionseinbußen führt Komet Ende 1990 die Produktion einer Fertigbackmischung für Eierpfannkuchen ein, die sich sehr schnell zum Marktführer in den neuen Bundesländern entwickelt. Diese Stellung wird bis heute erfolgreich verteidigt.

Seitdem erweitert das Unternehmen durch eigene Neuentwicklungen stetig seine Produktpalette in den Bereichen Süße Hauptspeisen, Backmischungen, Fertigspeiseeispulver sowie Dessertpulver und Tortenguss. Der Umsatz vervierfachte sich dadurch.

1995: Expansion auf ganzer Linie


Aufgrund des expandierenden Sortiments ergibt sich für Komet die Notwendigkeit, für sechs Millionen D-Mark ein weiteres Betriebsgebäude mit modernster Technologie im örtlichen Gewerbepark zu errichten. Mittlerweile beschäftigt die Firma Komet 25 Mitarbeiter.

2005: Qualität an erster Stelle


Komet arbeitet bereits seit 1995 nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9002 und seit 1998 nach der DIN-Norm EN ISO 9001. Diese hohe Qualitätsarbeit spiegelt sich wider in 160 Auszeichnungen, welche der Betrieb bis 2005 erhielt: von der CMA 82 Goldmedaillen; von der DLG 78, davon 31 Goldene bzw. Große Preise, 27 Silberne und 14 Bronzene Preise.

Für das Erzeugnis Komet-Eierkuchenmehl wurde 2000, 2001 und 2002 das Goldene CMA-Gütezeichen verliehen. Diese höchste Auszeichnung der CMA bekamen auch 2003 bis 2005 drei Mal in Folge die Backmischungen Kaiserschmarrn sowie 2003 Buchteln und 2003 und 2004 die Backmischung Crêpes. Für seine erfolgreiche Entwicklung wurde das Unternehmen mit dem „Oskar für den Mittelstand 2000“ ausgezeichnet.